2010: Sweet Suites 2008: Prolog für Halle 2006 | 2007: Sonne, Mond und Sterne

01 Intro

00:00

Der Vorhang öffnet sich und durchlaufende Ikons stimmen auf Händel und London ein, am Ende grüßt die Queen: George Frideric Handel - SWEET SUITES - Ein Hallenser in London.

02 Prélude

03:00

Händels englische Unterschrift wird durchdrungen von seinen Noten und ganz am Ende bekommt das a in Handel die ä-Striche zurück. Zu hören ist das Prélude aus der Suite d-moll HWV 428.

03 Clavecin

04:00

Titel der Erstausgabe der Händel-Suiten von 1720 und das Vorwort werden mit Noten daraus kombiniert. Das Vorwort wird deutsch vorgelesen.

04 London

05:30

Ein Panorama zeigt London zu Händels Zeiten, im zweiten Teil werden die Sichten von Händels Zeitgenossen, dem Grafiker Hogarth kombiniert mit englischen Symbolen bis in die Gegenwart. Gelesen wird ein Brief Händels an King Georg I. (nicht übersetzt).

05 Flags

08:30

England-Flagge, Union Jack von 1606 und 1801. Händels Notenausschnitt erscheint in diesem „Look“, aber sie werden durchdrungen vom halleschen Wahrzeichen, Händel bleibt unser Hallenser. Doch die Wappentiere Englands, drei goldenen Leoparden, verscheuchen Sonne, Mond und Sterne und zurück bleiben nur einzelne Sterne.

06 Two Towers

10:30

Clock Tower und Roter Turm, Big Ben und die halleschen Glocken schlagen die gleiche Melodie: Entnommen der Arie »I Know That My My Redeemer Liveth« aus dem MESSIAS.

07 Halle

11:30

Händel als Klavierspielendes Kind und in stiller Verehrung an den Meister und Blumenliebhaber werden Blumen und ein Brief an seinen Schwager in Halle gezeigt. Der in französischer Sprache verfaßte Brief wird auf deutsch vorgetragen.

08 Sarabande

13:30

Nach dem 007-Intro rotieren Tänzer, Partituren, Tanzanweisungen und geometrische Formen, mal farbig aber auch schwarz-weiß über die Fassade. Zu hören ist die Sarabande aus der Suite d-moll HWV 437.

09 The Charming Brute

17:45

Händel, das charmante Ungeheuer, das reizende Scheusal (zeitgenössische Karrikatur von Joseph Goupy), aber auch als Bär betitelt, liebte Kapaun, von denen er nach Anekdoten auch gleich mehrere verspeisen konnte... O-Ton Händel: „Ich essen ein Kapaun.“

10 Portraits

19:00

In die Ehrenpforte, Titel des Musikerlexikons von Mattheson, einem Zeitgenossen Händels, werden verschieden Portraits des am häufigsten portraitierten Komponisten übereinander gelagert. Zu hören ist ein Brief an die Subskribenten.

11 Passacaille

22:00

Strukturen wechseln im Takt zu Händels Noten. Zu hören ist die Passacaille Suite g-Moll HWV 432, die Ragna Schirmer am ersten Abend live spielt.

12 Outro

26:00

„Abgesang“ mit dem Dank an die, die diese Show ermöglicht haben.