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Faszination Hallumination

TV Halle

Wenn in der Saalestadt am späten Abend Häuserwände zu Leinwänden werden, dann ist sie wieder da - die Faszination Hallumination. Zur nunmehr dritten Auflage pilgerten im Juli mehrere tausend Zuschauer zum Uni-Campus und erlebten hier ein imposantes Leuchtspektakel...

www.tvhalle.de


HALLUMINATION III im Web

AJS Multimedia

08. Juli 2008

Nur hier gibt es die komplette Hallumination (ca. 27 min) für alle, die es verpasst haben oder sich gern an den Abend erinnern möchten.

http://www.ajs-multimedia.de/events.html


Farbenspektakel am Uniplatz

Hallumination beleuchtet Theatergeschichte der Stadt - Goethes Prolog begleitet Bilder

Mitteldeutsche Zeitung

Hallumination die dritte: Als ein Höhepunkt zum Festival Theater der Welt werden auf dem Uniplatz auf Löwengebäude und Juridicum phantastische Bilder projiziert.
Halle/MZ. Halles Uniplatz könnte, wenn er denn reden könnte, Geschichte(n) erzählen. Dass dabei nicht nur die Wissenschaften eine gewichtige Rolle spielen, vermutet vielleicht nicht jeder. Aber: An diesem historischen Ort hatten neben Gelehrten auch Theaterleute ihren großen Auftritt. Denn dort, wo heute das Löwengebäude steht, stand einst die alte Kapelle des Barfüßerklosters. Und in dieser errichtete der Mediziner Johann Christian Reil den ersten festen Theaterbau Halles. Ironie des Schicksals: An jener Stelle hatte der Theologe August Hermann Francke von der Kanzel herunter gegen das Theater als unnützen Zeit- und Geldvertreib gewettert. Zur Eröffnung des Schauspiels gab es Goethes "Egmont", und kein Geringerer als Goethe selbst schrieb, als Ehrerbietung für den Freund und Arzt, den "Prolog für Halle". Das war 1811.
Auch Freitag (und ebenso an den beiden folgenden Tagen) erzählt der Platz eine Geschichte. Eine reich illustrierte - oder besser illuminierte - Geschichte, die das Löwengebäude ebenso wie das Juridicum in phantastische Farben tauchen wird. Hallumination, die dritte, wird die Story um den Uniplatz, um das Theater überhaupt als Bühne der Gesellschaft in einem bunten Farbspektakel erzählen. Namhafte Hallenser leihen in eben jenem Goethe-Prolog dem Spektakel ihre Stimmen.
Bereits zwei Mal, 2006 zum Stadtjubiläum, und im vergangenen Jahr, hat das Halluminationsteam um Rudenz Schramm über viele Tage hinweg einen anderen Platz - den Markt - mit Zehntausenden gefüllt und begeistert. Als Beitrag zum Festival Theater der Welt werden die Hallenser wiederum eine Welturaufführung erleben. "In diesem Umfang gibt es solch ein Event in ganz Deutschland nicht", vermutet Schramm. Gut ein Jahr Arbeit stecke in dem Projekt. "Es ist wahnsinnig anstrengend, aber es macht auch Spaß, mit solchen Möglichkeiten arbeiten zu können", so Schramm.
Mit eigenen Beiträgen werden in der Projektion auch zwei Gäste vertreten sein: Cadon Mansons und Jemma Nelson von der New Yorker Big Art Group haben einen Slow-Motion-Film mitgebracht; der australische Fotograf William Yang hat Gesichter in Halle fotografiert. Abgerundet wird die Hallumination III mit Arbeiten von Studenten der Uni Halle, die an der Glasfassade des Audi max in Videoprojekten ihre Sicht auf Halle zeigen.
 


Die Stadt Halle und ihre (Theater)-Geschichte

Hallumination III faszinierte am Uniplatz Tausende von Besuchern

Supersonntag

Halle (sc). Gibt es noch eine Steigerung? Eindeutig ja!
Denn mit „Hallumination III“ haben Rudenz Schramm, Steffen Wendt, Gerhard und Peter Rezac, Tobias Barth und Thies Streifinger Halles Geschichte und im Besonderen Halles Theatergeschichte ein erneutes lichtbildnerisches Denkmal gesetzt.
So viele Tausende Besucher erlebten bereits die Premiere Freitagnacht auf dem Uniplatz, dass die Initiatoren des internationalen Festivals „Theater der Welt“ ihre am gestrigen Samstag mit 55 000 angegebenen Besucherzahlen nach dem heutigen Sonntag (die Show ist heute noch einmal um 22.30 und 23.30 Uhr zu erleben) höchstwahrscheinlich nach oben auf über 60 000 werden korrigieren müssen!


Pressekonferenz mit William Yang und dem Team von Hallumination III

Festivalzentrum Neue Residenz, 05. Juli 2008

Pressekonferenz mit William Yang und dem Team von Hallumination III Festivalzentrum Neue Residenz, 05. Juli 2008
Rudenz Schramm, Torsten Maß (Kurator), William Yang, Francesca Spinazzi (Dramaturgie), Steffen Wendt, Tobias Barth

Halle strahlt über eine runde Sache

Hallumination krönt «Theater der Welt»

Mitteldeutsche Zeitung, Detlef Färber

Am Ende kam auch noch Vater Goethe. Zum Finale von "Theater der Welt" zog das Festival-Team mit dem Weimarer Poeten noch ein weiteres Trumpf-Ass aus dem Ärmel. Zufällig hatte der gebürtige Frankfurter, den es ja schon in jungen Jahren in das so viel schönere Thüringen zog, für das alte hallesche Theater einen Eröffnungsprolog verfasst. Und der wurde nun prompt zum Leitmotiv für die nunmehr dritte "Hallumination", mit der ein Team um "Event-net"-Chef Rudenz Schramm, Steffen Wendt, Tobias Barth und Thies Streifinger diesmal das Löwengebäude der Universität erleuchtete.
Sage und schreibe 6000 Leute füllten den Uni-Platz am Freitagabend und insgesamt haben bis Sonntag wohl um die 15 000 Menschen die insgesamt fünf Vorstellungen dieses Projektionstheaters gesehen. Es war wieder eine amüsante und optisch brillant gestaltete Stadtgeschichts-Show, die diesmal - dem Anlass entsprechend - das Thema Theater zum Mittepunkt hatte. Nach dem einst von Vater Francke initiierten Theaterverbot war das alte Kloster auf dem heutigen Uni-Gelände zwischenzeitlich Theaterspielstätte, was die Ortswahl für die Hallumination natürlich als fast schon zwingend erscheinen ließ. Dass damit wohl auch erstmals die Festtauglichkeit dieses nun einmalig schönen Platzes voll ausgereizt und demonstriert wurde, bleibt als wichtige Erkenntnis nach dem Ende des Festivals.


Bildgewaltig, bunt, beeindruckend

Unimagazin

Auf dem Universitätsplatz ging nichts mehr, als mit leichter Verspätung die Hallumination III aus dem Rahmenprogramm des Festivals Theater der Welt begann. Menschenmassen hatten sich versammelt, um das Spektakel zu verfolgen. Bild- und Toncollagen zur Stadtgeschichte bekamen sie geboten. Projektionsflächen waren das Löwengebäude und das Juricidum. Natürlich durften Motive aus der Universitätsgeschichte nicht fehlen, O-Töne waren zu hören von Kustos Dr. Ralf-Torsten Speler und Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock („schönster Universitätsplatz Deutschlands“). Kunst, Kultur und Wissenschaft wurden thematisiert, mit gewaltigen bunten Bildern, die das Publikum stark beeindruckten. Als Leitmotiv diente Goethes „Prolog für Halle“. „Amüsant und optisch brillant“, schrieb die Mitteldeutsche Zeitung.

3sat / ZDF Theaterkanal




Ein 35-minütiger Bericht über das Festival "Theater der Welt“
Goethe mit der Originalhandschrift PROLOG FÜR HALLE auf dem Juridicum
Foto: Falk Wenzel
Tausende standen und staunten auf dem Universitätsplatz zwischen den beiden Projektionsflächen Löwengebäude und Juridicum
Foto: Falk Wenzel
Blick auf den Universitätsplatz, gesehen aus dem Juridicum mit Glasspiegelung
Foto: Falk Wenzel
Geometrische Strukturen bewegten sich über die Fassade und erzeugten Indifferenzen
Foto: Falk Wenzel
Foto: Falk Wenzel
William Yang
Foto: Falk Wenzel
Caden Manson
Foto: Falk Wenzel